Sternengruft (Zyklus)
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Dieser Artikel befasst sich mit dem Zyklus. Für weitere Bedeutungen, siehe: Sternengruft (Begriffsklärung). |
Handlung
Perry Rhodan allein in Orpleyd
Die Flotte der Tiuphoren kommt mehr als drei Jahre nach der Schlacht im Solsystem in der Galaxis Orpleyd an, 131 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. An Bord der SHEZZERKUD sind die Leichen von Perry Rhodan und der Larin Pey-Ceyan tiefgefroren, ihre ÜBSEF-Konstanten befinden sich im Catiuphat in einer fremdartigen Umgebung. Zu ihrem Glück ist Attilar Leccore, TLD-Chef und Gestaltwandler, in der Maske des Orakel-Pagen Taxmapu an Bord des Sterngewerkes CIPPACOTNAL. (PR 2875)
Leccore findet im Catiuphat einen sicheren Platz für Rhodan und Pey-Ceyan. Dann muss er deren Leichen vor verschiedenen Tiuphoren in Sicherheit bringen, die sich entweder für Rhodans Zellaktivator und seine Dakkarspanne interessieren, oder die beiden Leichen einfach vernichten wollen. Das gelingt ihm und er nutzt Medoroboter, um die tödlichen Verwundungen der Körper zu heilen, rechtzeitig zur Ankunft in Orpleyd. (PR 2875)
Im Catiuphat reist Rhodan in die tiefe Vergangenheit der Tiuphoren: Auf Tiu im Doppelsonnensystem Lichfahne werden die Tiuphoren brutal von den Gyanli unterdrückt. Diese Amphibienwesen sind die unumstrittenen Beherrscher von Orpleyd. Der einzige Ausweg soll der Übergang in das Phat sein, der nach dem Tod eines Tiuphoren möglich ist. (PR 2876)
Auch als sein Körper völlig wiederhergestellt ist, bleibt Rhodan im Catiuphat, um mehr über die Geschichte der Tiuphoren zu erfahren. Das Pavvat, eine Mischung von Roboter, Sonde und künstlicher Intelligenz, hat ihnen die Tiu-Kristalle gezeigt, mit deren Hilfe den Tiuphoren zum ersten Mal der Übergang ins Phat (später Catiuphat genannt) gelingt. Die Tiu-Kristalle verändern aber auch die Mentalität der Tiuphoren und machen sie zu den grausamen Wesen, die sie heute sind. Außerdem hat jemand ein erstes Sternengewerk für die Tiuphoren gebaut, mit dem sie von ihrer Heimat fliehen können. (PR 2877)
Mit Orpleyd geht Geheimnisvolles vor sich: Die Galaxie ist nicht, wo sie sein sollte. Der Zeitablauf in der Galaxie muss vor Jahrmillionen stehengeblieben sein. Das Staatswesen der Gyanli wird Kohäsion genannt, daneben existiert das geheimnisvolle Operandum. (PR 2877)
Rhodan will nach Lichfahne, um nach dem Pavvat zu suchen. Und Leccore, der inzwischen als Taxmapu zum Orakel befördert worden ist, hat mit einigen Intrigen eine große Raumjacht in seinen Besitz gebracht. Rhodan und Pey-Ceyan kehren in ihre nun intakten Körper zurück, und alle fliehen mit der Jacht, die auf den Namen ODYSSEUS getauft wird. (PR 2877)
Nach nur drei Tagen fällt der Antrieb der ODYSSEUS aus und kann mit Bordmitteln nicht repariert werden. Zum Glück werden sie von einem Schiff (genauer: dem einzigen Schiff) der Baconbal gefunden und nach Baconbal gebracht. Baconbal ist jedoch von den Gyanli entdeckt worden und wird gerade von ihnen unter Kontrolle gebracht. Die Gyanli haben auch ein Mitglied des geheimnisvollen Mechanischen Ordens gefangen gesetzt, einen Wuutuloxu namens Duxaluk. Dem Team gelingt es, den Wuutuloxu zu befreien. Sie kapern ein Beiboot der Gyanli. Der Zweitmechaniker Duxaluk verbessert das Beiboot, so dass es die ODYSSEUS abschleppen kann. (PR 2882)
Duxaluk schleppt die ODYSSEUS ins Safaanusystem ab, das aus einem Schwarzen Loch und den Trümmern von Planeten besteht, genau wie zehntausende Systeme in Orpleyd. Rhodan wird auf eine riesige Station des Mechanischen Ordens eingeladen und hat eine Audienz mit Xirtaaluk, dem Ordensobersten. Zur gleichen Zeit wird die ODYSSEUS repariert und mit weit verbesserten Schutzschirmen, Ortungsschutz, Triebwerken und einem neuen Bordrechner aufgerüstet, verliert aber jede Offensivbewaffnung. (PR 2883)
Xirtaluuk will sich Neurokrill beschaffen, das sich im Fluid der Gyanli befindet. Daraus soll eine Waffe gegen die Gyanli entwickelt werden. Die ODYSSEUS dient als Lockvogel, um ein Schiff der Gyanli anzulocken und zu kapern. Der Plan gelingt zu gut. Eine ganze Flotte der Gyanli erscheint, und nur fünf Wuutuloxu im Besitz einer kleinen Probe von Neurokrill können mit der ODYSSEUS fliehen. Die ODYSSEUS beginnt den Flug zum Lichfahnesystem. (PR 2883)
Im Lichfahnesystem vernichten die Gyanli gerade die gesamte Flotte der Tiuphoren von Tiu und präparieren die Schiffe so, dass sie in den nächsten Monaten auf Tiu abstürzen werden. Rhodan erfährt, dass sich der gyanlische Kriegs-Operator Yeemburc auf seinem Flaggschiff im System befindet. Mithilfe der Dakkarspanne gelangen Rhodan und Leccore auf das Schiff, mit dem Plan, Yeemburc zu entführen. (PR 2885)
Dies gelingt nicht, doch Rhodan findet wichtige Informationen: Er will ein Bad im Fluid nutzen, um mehr Neurokrill zu beschaffen, aber dabei kommt er in Kontakt mit der schlafenden Superintelligenz KOSH DAS LOT, die sich in eine Materiesenke verwandeln will. Außerdem treffen sie auf Klavtaud, ein völlig fremdartiges Wesen in der Maske eines Gyanli. Leccores Versuch, ein Templat von Klavtaud anzufertigen, geht völlig schief. Doch Rhodan kann aus dem angeschlagenen Klavtaud Informationen herauslocken: Klavtaud wird in Wirklichkeit Pushaitis genannt, daneben existieren noch Tellavely und Nunadai. Das Operandum nähert sich der Vollendung, und dafür werden die Geistkomponenten gebraucht, die die Tiuphoren seit Jahrmillionen eingesammelt haben. Auch Cadabb hat etwas damit zu tun. (PR 2885)
Rhodan und Leccore können mit den gesammelten Informationen und dem Neurokrill zur ODYSSEUS fliehen. Das Neurokrill ist manipuliert und sendet Impulse aus, die nicht geortet werden können - kein Problem jedoch für die Wuutuloxu. (PR 2884)
Rhodan, Leccore, Pey-Ceyan und einige Wuutuloxu landen zur Erkundung auf Tiu. Doch Klavtaud ist ihnen auf der Spur. Es kommt zum Kampf, und Klavtaud/Pushaitis und Leccore treffen aufeinander. Leccore ist geistig hoffnungslos unterlegen, und fast alle seine Template werden zerstört. Die Gruppe um Rhodan kann gerade noch entkommen mit der Erkenntnis, dass Pushaitis ein künstliches Lebewesen ist. Zwei Tage später beobachten sie die RAS TSCHUBAI. (PR 2885)
Der Flug der RAS TSCHUBAI nach Orpleyd
Auf der Erde wird die schwerstbeschädigte RAS TSCHUBAI repariert, dabei sind die tt-Progenitoren im Haar von Lua Virtanen äußerst hilfreich. Ihr gelingt es auch, ANANSI aufzuwecken. Die RAS TSCHUBAI fliegt nach Orpleyd, um nach Rhodan zu suchen. Dort kommen sie etwa gleichzeitig mit den Tiuphoren an und werden prompt Zeugen, wie die Gyanli ein harmloses Raumschiff vernichten. (PR 2878)
Die HARVEY, eine Space-Jet, erkundet den Staubring um Orpleyd. Von einem Hogarthi, den sie gerettet haben, erfahren sie von dem Aggregat, das als Basis für den Widerstand gegen die Gyanli dient. Lua kann in dem Staubring navigieren, was äußerst ungewöhnlich ist, und sie finden das Aggregat, eine riesige Raumstation, die aus vielen verschiedenen Raumschiffen zusammengebaut worden ist. Forscher im Aggregat wollen das Fluid, auf das die Gyanli angewiesen sind, in eine Biowaffe umwandeln. Dann gibt es eine böse Überraschung: Es gibt Gyanli-Spione auf dem Aggregat! (PR 2879)
Zwar werden alle Gyanli gestellt, doch die Koordinaten des Aggregats sind weitergeleitet worden. Die HARVEY verlässt den Staubgürtel mit diesem Wissen. Die SAMY GOLDSTEIN, die sie treffen wollten, ist mittlerweile von Gyanli entdeckt worden und geflohen. (PR 2880)
Die RAS TSCHUBAI hilft zuerst der SAMY GOLDSTEIN, dann dringt sie in den Staubgürtel ein. Das Aggregat wird zerlegt, und die einzelnen Schiffe sollen an einen sicheren Ort fliegen. Die Gyanli greifen in kurzer Zeit das Aggregat an und es kommt zu schweren Kämpfen mit der RAS TSCHUBAI. Der größte Teil des Aggregats kann fliehen und setzt sich an einem anderen Ort wieder zusammen. Dann fliegt die RAS TSCHUBAI nach Tiu ab, dessen Koordinaten sie erfahren haben. (PR 2881)
Perry Rhodan zurück auf der RAS TSCHUBAI
Im Lichfahnesystem greift die RAS TSCHUBAI zugunsten der Tiuphoren in den Angriff der Gyanli ein. Die Terraner entern ein wrackes Raumschiff der Gyanli und holen etliche Gefangene an Bord der RAS TSCHUBAI. Ein Fehler: ein Hangar wird von einer gewaltigen Explosion zerrissen, die von einem winzigen Schwarzen Loch ausgelöst wurde. Weitere Explosionen erfolgen, die Schutzschirme der RAS TSCHUBAI fallen für kurze Zeit aus, und Hunderte Gyanli mit Kampfrobotern gelangen an Bord, die nach und nach die RAS TSCHUBAI erobern. Onodaurd, der Anführer der Gyanli, droht ANANSI in seine Gewalt zu bringen, während 30 Kriegsschiffe der Gyanli angreifen.
ANANSI wird von ihren Betreuern in den Vakuumschlaf versetzt, doch Onodaurd bringt das Schiff in seine Gewalt, tötet ANANSIs Betreuer sowie den Kommandanten Sergio Kalkulkan und vernichtet Jawna Togoya fast vollständig. Gucky gerät in eine Falle; sein Schicksal bleibt ungewiss. Die RALPH SIKERON und einige kleinere Beiboote werden abgeschossen. Aber es gibt noch Widerstand an Bord und Rhodan fliegt mit der getarnten ODYSSEUS zur RAS TSCHUBAI. (PR 2886)
Rhodan, Leccore, Pey-Ceyan und einige Wuutuloxu dringen in die RAS TSCHUBAI ein und nehmen Kontakt mit dem Widerstand auf. Es gibt etliche Kämpfe und Farye Sepheroa sowie 30 weitere Besatzungsmitglieder werden auf ein Gitterschiff entführt, dass an die RAS TSCHUBAI angelegt hat. Es gibt zwei entscheidende Erfolge: sämtliche gyane Kampfroboter können von Dorksteiger und Gholdorodyn ausgeschaltet werden und die RAS TSCHUBAI wird von ANANSI in den Überlichtflug gebracht und kann sich den Gyanli entziehen. Doch immer noch sind Tausende Gyanli an Bord und Onodaurd hat die Zentrale besetzt. (PR 2887)
Die Terraner erobern die RAS TSCHUBAI Stück für Stück zurück, da die Gyanli keine Roboter mehr haben und an Mangel an Fluid leiden. Gholodordyn findet einen Weg, in die von einem Paratronschirm geschützte Zentrale einzudringen. Unter den Gyanli gibt es eine vierköpfige Widerstandsgruppe, die Garde der Gerechten. Zwei werden von ihren Artgenossen umgebracht; einer per Transmitter in die Zentrale entführt. Er wird jedoch von Gholdorodyn zurückgebracht. Als die Zentrale aufgebracht wird, werden alle Gyanli ermordet aufgefunden. Onodaurd, in Wirklichkeit der Pashukan Pushaitis, ist in der Maske des Widerstandskämpfers entkommen. Es gibt einen weiteren Kampf zwischen ihm und der weitgehend reparierten Jawna Togoya. Er entkommt, verliert jedoch einige seiner Teile. Durch Drohung des Einsatzes von weiteren Schwarzen Löchern erpresst er seinen Abzug auf sein Gitterschiff, zusammen mit etlichen Geiseln, vermutlich auch mit Gucky. Doch wenigstens ist die RAS TSCHUBAI wieder befreit und Perry Rhodan ist wieder ihr Kommandant. (PR 2888)
Gucky erlebt in einem Gebilde, das einem riesigen Kellergewölbe gleicht, einige seltsame Abenteuer. Er trifft auf die 30 Geiseln, die aber hinter einem Schutzschirm stecken. Er hat eine Unterhaltung mit einem Pashukan namens Tellavely, auch “der Lügner” genannt. Er erfährt von der Superintelligenz KOSH, die sich zu einer Materiesenke entwickeln will und von jemandem namens Cadabb seit Millionen von Jahren verfolgt wird. Gucky stiehlt Tellavely den Trypatresor, einen Datenspeicher mit einem eingebetteten Schwarzen Loch. Er erfährt, dass er sich im Katoraum befindet, der eine Verbindung mit dem Trallyomsystem hat, der Heimat der Gyanli. Da Gucky den Geiseln nicht helfen kann, flieht er mittels Schmerzensteleportation und kommt in der RAS TSCHUBAI an. Das führt zur Explosion des letzten Katopore genannten Schwarzen Lochs. (PR 2889)
Die Geschichte KOSHs
Durch den von Gucky geklauten Speicherkristall erfährt man von der Geschichte KOSHS. Vor Millionen von Jahren versucht eine Gruppe von fünf Völkern in der Galaxie Doushavvat die perfekte künstliche Intelligenz zu schaffen, den Pantomaten. Dem Forscher Gelcui gelingt es, das Bewusstsein eines kleinen Tieres auf einem Kristall zu speichern. Die Technik wird mit den von ihm erfundenen Cui-Kristallen perfektioniert. Die legendäre Wissenschaftlerin Katona findet den Katoraum, kann jedoch nicht in ihn eindringen. Erst Gelcui gelingt dies, indem er sein Bewusstsein auf einem Cui-Kristall speichert. Dann entsteht aus etlichen Maschinen der Pantomat, der weitere Maschinen aus allen Teilen der Galaxie ruft und zum Pavvat wird. Das Pavvat wird von dem Orakel beeinflusst, das in Wirklichkeit Gelcui ist, der im Katoraum geblieben ist. Doch das Pavvat wird auch von den Gefühlen, Glück und Angst, beeinflusst, die die Bewohner der Galaxis seit langer Zeit auf Cui-Kristallen gespeichert haben.
Aus Pavvat wird KOSH, und KOSH beginnt damit, die Bewohner der Galaxie zu vernichten, um sie und sich selbst von der Angst zu befreien. Er erzeugt neun Pakushan, die mit Schwarzen Löchern das Leben in der Galaxie auslöschen. Das weckt die Aufmerksamkeit der Hohen Mächte, vor allem des Chaotarchen Cadabb. Cadabb greift KOSH an, um ihn unter seine Kontrolle zu bringen, doch KOSH kann fliehen. In riesiger Entfernung von Doushavvat bringt er den Planeten Tiu der Tiuphoren in seine Gewalt. Erneut greift Cadabb an, mittels eines Pakushan unter seiner Kontrolle. Tellavely rettet die Situation. Drei überlebende Pakushan mit einem schwer beschädigten Pavvat fliehen, zusammen mit dem Planeten Tiu. In der nächsten Galaxie werden die Gyanli ihr Hilfsvolk, und die Pakushan betreiben die Umwandlung zur Materiesenke. Das nächste Ziel der RAS TSCHUBAI ist das Trallyomsystem, wo es einen Zugang zum Katoraum gibt. (PR 2890)
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Statistik
- Erstmals erschienen: September 2016 – März 2017
- Hauptpersonenstatistik
- Autorenstatistik
- Uwe Anton: 4
- Michelle Stern: 4
- Michael Marcus Thurner: 4
- Leo Lukas: 3
- Hubert Haensel: 2,5
- Robert Corvus: 2
- Christian Montillon: 2
- Verena Themsen: 2
- Susan Schwartz: 1,5
Weiterführende Links
Handlungszusammenfassungen als E-Book
Wissenswertes
- »Sternengruft« ist mit 25 Bänden der kürzeste Zyklus seit über 19 Jahren und der zweitkürzeste Zyklus überhaupt. Der kürzeste Zyklus war Die Heliotischen Bollwerke im Jahr 1997 mit 24 Bänden.
- Zur Promotion des neuen Zyklus wurde unter anderem ein Bierdeckel ausgegeben mit einem Ausschnitt der Titelbilder von PR 287 und PR 2875 auf der Vorder- bzw. Rückseite.
- Am 7. Juli 2017 erschien im Zeitschriftenhandel der PR-Sonderband 2 »Die Tschubai-Chroniken«, der als Sammelband die sogenannte »TSCHUBAI-Trilogie« (PR 2886 bis PR 2888) enthält. Das Titelbild beruht auf der Vorlage von PR 2886.
Die Romane des Zyklus im Einzelnen