Stadt der Schemen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 3286)
PR3286.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Fragmente
Titel: Stadt der Schemen
Untertitel: Mörder in Terrania City – die Yaqana sind das Ziel
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 9. August 2024
Hauptpersonen: John Wetterhahn, KAA, Claire Bezpalky, Ottla Venkov
Handlungszeitraum: August 2098 NGZ
Handlungsort: Terrania
Journal:

Nr. 209

Glossar: Tekener, Ronald / TLD / TLD-Tower
Zusätzliche Formate: E-Book,
Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Ermittlungen

John Wetterhahn, ein terranischer Kommissar der Mordkommission, und KAA, sein zu einem kriminalanalytischen Assistenten umgebauter TARA, müssen in Terrania einen Mord aufklären. In einem Park in der Nähe des Duyyun-Veyt-Zentrums sind die Leichen des Yaqana Kraqaq und seines Katü-Reittiers gefunden wurden. Der Mediker Matton unterstützt ihn bei der Untersuchung. Mattons Tochter war eines der zivilen Opfer, die vor zwei Jahren der Kampf gegen den Ylanten Pasch gefordert hat. Seq, der Anführer der Yaqana auf Terra, kann den Ermittlern keine hilfreichen Hinweise geben, einen anderen Yaqana schließt er als Täter aber aus. Die Untersuchungen ergeben, dass der Katü wohl nur sterben musste, weil er versuchte, seinen Besitzer zu verteidigen.

Auch der TLD ist auf den Fall aufmerksam geworden. Dessen Leiterin, die Posmi Aurelia Bina, gewährt Wetterhahn Zugang zu den TLD-Datenbanken, verlangt aber, dass er ausschließlich ihr Bericht erstattet. Insbesondere sollen NATHAN und die anderen großen Positroniken außen vor gelassen werden. Binas Vertrauen zu NATHAN ist nach dem Vorfall um das Institut zur Erforschung der Struktur und Historie metaintelligenter Entitäten (IEME) nicht mehr hundertprozentig. Die Recherchen ergeben einen möglichen Zusammenhang mit den Schemen von Terrania.

Die Schemen sind eine Gruppe von Personen, die NATHAN nicht vertrauen oder die Positronik sogar als Alleinherrscher oder allwissende Überwachungsmaschine begreifen. Zu ihnen gehören Simo Aarnstein und die Hyperphysikerin Ottla Venkov. Aarnstein hat sich in Wahnvorstellungen hineingesteigert und ist zu Terroranschlägen bereit. Die Schemen verfügen über fortgeschrittene Technik, insbesondere Holoprojektoren, und können sich zeitweilig allen Überwachungsmaßnahmen entziehen. Entgegen ihren sonstigen Gewohnheiten planen die Schemen ein großes Treffen.

Ein anderer Yaqana, Preoq, wurde entführt, direkt aus einer Gruppe weiterer Artgenossen heraus. Die Entführer waren unter Deflektorschirmen verborgen. Möglicherweise spielt dabei eine Rolle, dass die Yaqana eine Irritation verursacht haben, als sie die Nähe der Fremden gespürt haben.

Matton gibt gegenüber John Wetterhahn zu, dass er mit den Schemen sympathisiert. Er selbst sei aber keiner und kenne auch keinen. Er berichtet von dem geplanten Treffen, das im Haus der Geschichte stattfinden soll, einem Museum zur Geschichte vom 24. bis zum 29. Jahrhunderts alter Zeitrechnung.

Wetterhahn, KAA und der TLD-Agent observieren das Treffen im Museum. Wetterhahn entdeckt im letzten Augenblick eine Bombe in einem der Exponate und entgeht dadurch der Explosion. Es entbrennt ein Kampf zwischen den zugreifenden TLD-Kräften und den hinter Deflektorschirmen verborgenen Schemen. Zwar können alle Schemen entkommen, es gelingt dem TLD jedoch, zwei der Schemen anhand von Blutproben zu identifizieren: Ottla Venkov und Simo Aarnstein. Aarnsteins Leiche wird kurz darauf in seiner zu einer Festung ausgebauten Wohnung gefunden. Er wurde mit seinem eigenen Degen ermordet. Auch der Yaqana Preoq wird tot aufgefunden.

Wetterhahn glaubt, am Ende des Kampfs im Museum die Umrisse von zwei Jülziish erkannt zu haben; Blutspuren bestätigen dies. Die Genanalyse lässt vermuten, dass es sich um Gataser aus der Zukunft handelt. Das Blut enthält auch zytologische kybernetische Elemente.

In einer Konferenzschaltung mit John Wetterhahn, Aurelia Bina und Xenia Biefang stellt Biefang die Vermutung auf, dass es bei den Geschehnissen letztlich um die ES-Fragmente geht, und dass die Jülziish aus der Zukunft die Schemen für ihre Zwecke ausgenutzt haben. Wetterhahn erkennt in der Aufzeichnung aus dem Raum, in dem Aarnstein ermordet wurde, die Statue einer Jülziish-Kreatur, der Steinernen Kreatur des Erbarmens. Die Statue wurde gezielt zerstört. Eine ähnliche Statue steht im Duyyun-Veyt-Zentrum, einer Organisation zur Verständigung von Lemuroider- und Jülziish-Kulturen. Bina fällt auf, dass diese Kreatur der Mrynjade Hruam ähnelt.

Ottla Venkov ist die Flucht gelungen. Sie verlässt unter falscher Identität mit dem Auswandererschiff SCHWERTFISCH die Erde. An Bord wird sie von einem Mann angesprochen, der auf Wlachojanis ein neues Leben beginnen möchte. Dieser Mann ist Matton.

Interviews

Interviews der Journalistin Claire Bezpalky rücken aktuelle politische Entwicklungen, die ES-Fragmente betreffend, in den Fokus.

Ihre Schwester, die Admiralin Satou Bezpalky, fliegt an Bord der JESPER PAN, dem neuen Kommandoschiff der Terranischen Flotte, Atlan und Sichu Dorksteiger entgegen, die sich mit einem ES-Fragment an Bord der Flotte der Blaugoldraumer auf Terra zu bewegen. Admiralin Bezpalky soll unter anderem eine mögliche Gefährdung Terras durch die Blaugoldarmada ausschließen.

Die wahrscheinlich bevorstehende Zusammenführung von ES wird in der Bevölkerung durchaus kritisch diskutiert. So befürchten beispielsweise einige kritische Stimmen, dass eine lange andauernde Zusammenführung die Milchstraße in den Fokus der Feinde von ES rücken könnte und daher eine Gefahr für Terra und die Lokale Gruppe entsteht. Auch die steigenden Militärausgaben werden kritisch gesehen.

Ein Gespräch mit Xenia Biefang, der Chefin des IEME und Trägerin des Mentalarchitektur-Prozessors, zeigt auf, dass selbst die terranische Führung über eine mögliche Zusammenführung der ES-Fragmente lediglich spekulieren kann. Zwar werden drei mögliche Pläne konkreter ins Auge gefasst, jedoch basieren auch diese nicht auf Fakten. Die Regierung macht jedoch ihre Überlegungen und Pläne öffentlich, um Unterstützung in der Bevölkerung zu gewinnen und die Terraner für eine Komplettierung von ES einzustimmen. Nach dem ersten Plan soll die Vereinigung der Fragmente zunächst auf der Hundertsonnenwelt erforscht werden, unter Verwendung von Posbi-Plasma. Der zweite Plan sieht vor, mit der Superintelligenz THERMIOC Kontakt aufzunehmen und langfristig ein Bündnis der beiden Mächtigkeitsballungen anzustreben. Der dritte Plan besteht darin, die Vereinigung mit Hilfe der Yodor-Sphäre und der Kosmokratin Mu Sargai in die Wege zu leiten. Es wird angenommen, dass der Mentalarchitektur-Prozessor erforderlich ist, um die Vereinigung einzuleiten.

Cascard Holonder, der Resident der LFG, erläutert in einem weiteren Interview, dass Admiralin Bezpalky nunmehr nicht nur im Auftrag Terras handele, sondern sie von Schiffen der arkonidischen Kristallrepublik, der Herrlichkeit von Gatas, der Posbis sowie der Haluter begleitet werde. Zudem erwartet Holonder eine Ermächtigung seitens Nunnuyard Cheteszers für Admiralin Bezpalky, nunmehr im Auftrag des gesamten dritten Galaktikums zu handeln.

Aus einer heimlichen Hyperfunknachricht einer Kontaktperson erfährt Claire Bezpalky zudem, dass der Yodore Zarman Abendflut mit seinem Kobraraumer, der TORYOPA, aus der Yodor-Sphäre gekommen ist und ebenfalls im Anflug auf Terra ist, um einen Vorschlag zu unterbreiten.

Innenillustration