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Astrophysikalische Daten: Joqour-Sa | |
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Monde: | 1 (Lettaby) |
Sonnensystem: | Yrgarh |
Entfernung zum Solsystem: | unbekannt |
Galaxie: | Milchstraße |
Schwerkraft: | 4,52 g |
bekannte Völker: | Mathoner, Ruorycs |
Ruoryc ist ein Hochschwerkraftplanet, dessen Lage streng geheim gehalten wird. Er ist der achte Planet des Yrgarh-Systems und besitzt einen atmosphärelosen Mond namens Lettaby.
Ruoryc verfügt über eine Atmosphäre, die für Lemuriden hochgiftig ist und nur wenig Sauerstoff enthält. Außerdem herrscht auf dem Planeten eine starke radioaktive Strahlung, die binnen weniger Stunden zum Tod führen würde.
Topologie
In einer Ebene befinden sich sieben Kuppeln, in denen MYOTEX Städte errichtet hat, die den Mathonern ein unbeschwertes Leben ermöglichen. Unweit davon befindet sich die Thalamon-Senke, durch die sich ein Strom aus giftigen Gasen schlängelt, der danach über eine Schlucht in die Tiefe stürzt, wo er wegen des Temperaturunterschieds kondensiert und in flüssiger Form weiterfließt.
Bewohner
- Ruorycs: Die endemische Bevölkerung brachte es zu einer sehr hochstehenden Zivilisation, der es möglich war, Raumschiffe aus Formenergie zu erzeugen, die intergalaktische Distanzen mühelos überwinden konnten.
- Mathoner: Die Nachkommen des in Raumnot von MYOTEX geretteten lemurischen Raumschiffes MATHON. Sie wurden nach vielen Jahrtausenden an die Umweltbedingungen Ruorycs teilangepasst (und nach der Abschaltung von MYOTEX durch genetische Auslese notgedrungen vollangepasst).
Geschichte
Vor unbekannter Zeit entwickelte sich die Zivilisation der Ruorycs zu einer hochstehenden und friedfertigen Kultur. Sie entwarfen Raumschiffe, die intergalaktische Entfernungen mit dem Interdimensionstriebwerk mühelos überwinden konnten und aus Formenergie bestanden. Außerdem entwickelten sie Psiotroniken, die herkömmlichen Positroniken um ein Vielfaches überlegen waren.
Eines Tages entdeckten sie einen Planeten, der für sie optimale Lebensbedingungen aufwies, so dass sie ihn besiedeln wollten. Doch da stellten sie fest, dass zahlreiche Krankheiten die Ruorycs dezimierten. Sie sterilisierten den Planeten und kehrten heim. MYOTEX wertete die Aufzeichnungen aus und stellte fest, dass die vermeintlichen Krankheitserreger Intelligenzwesen waren (die sich Aurogilts nannten) und in einem Kollektiv lebten. Aus Scham darüber zogen sich die Ruorycs von der galaktischen Bühne zurück und verfielen in Degeneration. Dies ereignete sich ungefähr im Jahre 60.000 v. Chr..
Etwa um 50.000 v. Chr. tauchte das lemurische Raumschiff MATHON im Yrgarh-System auf, weil es in Raumnot geraten war. Es wäre vermutlich in die Sonne gestürzt, hätte MYOTEX nicht eingegriffen und es nach Ruoryc gebracht. Fortan beherbergte es die Flüchtlinge und bot ihnen eine neue Heimat in sieben Kuppeln, die speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt waren. Nach vielen Jahrtausenden erwachte langsam Unmut in den Nachkommen, die sich durch die Psiotronik bevormundet vorkamen. Es gab mehrere Rebellionen, die fast immer zum Tod der Aufständischen führten, da diese sich in den lebensfeindlichen Gebieten außerhalb der Kuppeln nicht behaupten konnten. Nach langer Zeit entwickelte MYOTEX zwei Programme, um dem entgegen zu wirken:
1. ein Anpassungsprogramm an die an sich tödlichen Umweltbedingungen der Extremwelt
2. ein Raumfahrtprogramm, das dem Forschungsdrang der Mathoner Abhilfe leisten sollte und sie zu Kosmische Kundschafter ausbildete.
Im Jahre 8020 v. Chr. waren die Mathoner bereits teilangepasst; sie fühlten sich bei einer Schwerkraft von 3 Gravos am wohlsten und konnten für mehrere Stunden auch die 4,52 g der normalen Schwerkraft Ruorycs sowie die lebensfeindlichen Umweltbedingungen ertragen.
Wenig später erreichten die Aurogilts das Yrgarh-System. MYOTEX ging von einem Racheakt aus und deaktivierte sich, damit die Eindringlinge nicht aus den Speichern ablesen konnten, dass ihre alten Gegner von diesem Planeten stammten. Viele Mathoner starben, die Überlebenden passten sich vollständig an die Umweltbedingungen an.
Im Jahre 7747 v. Chr. erreichte Algonkin-Yatta Ruoryc und hatte zuerst unfreiwilligen Kontakt mit den Aurogilts, die sich auf Lettaby niedergelassen hatten. Als der Kundschafter per Zufall Kontakt zu einem Ruoryc namens Rossini aufnahm und von ihm die Vorgeschichte erfuhr, aktivierte sich MYOTEX wieder, da die Riesenpsiotronik erkannt hatte, dass die Aurogilts doch nicht aus Rachsucht aufgetaucht waren.
Es ist unbekannt, was aus den Mathonern und den Ruorycs wurde. Da die Position des Planeten von MYOTEX streng geheim gehalten wurde und die Mathoner eine starke Rückstufung in ihrer kosmischen Entwicklung hinnehmen mussten, kann davon ausgegangen werden, dass sie zur Zeit des Solaren Imperiums (und danach) keine galaktische Bedeutung besaßen und Ruorycs Position weiterhin unbekannt war.