Leyden City

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Leyden City ist die planetare Hauptstadt Druufons und Regierungssitz des Roten Imperiums. Die Bevölkerungszahl beträgt im 14. Jahrhundert NGZ 6,5 Milliarden, dies bezieht sich aber nur auf die Menschen, die sich selbst Leydener nennen. Die Bevölkerungszahl der Druuf ist nicht bekannt.

Übersicht

Die Stadt wurde nach dem terranischen Physiker Tyll Leyden benannt. Sie liegt auf dem Hailar-Hochland des Khya-Kontinents. Hier befindet sich auch der wichtigste Raumhafen des Planeten. Er trägt den Namen Wohlstand und Frieden. An vielen Orten in Leyden City sind Kioske aufgestellt, in denen die Menschen mental miteinander vernetzt werden. Außerdem findet man überall in der Stadt Anbieter, die kostenlose Gebrauchsgüter verteilen. Es gibt rund 200 verschiedene Glaubensgemeinschaften in Leyden City.

Zwischen den Gebäuden und auf allen freien Plätzen wächst die Ulym-Flechte. Die reflektierenden Oberflächen ihrer Blätter verleihen den Straßen und Plätzen der Stadt einen metallischen Glanz. (Das Rote Imperium 1)

Intropolen

Die Stadt wirkt zwar, als sei sie natürlich gewachsen, wurde aber am Reißbrett geplant. Es gibt eine auffallende Unterteilung in niedrige, wuchtige Zweckbauten, die in sich abgeschlossene und autarke Bereiche bilden, und filigrane, himmelsstrebende Architektur um diese Bereiche herum. Bei ersteren handelt es sich um die Intropolen, die Wohnanlagen der Druuf. Hier herrscht die natürliche Schwerkraft Druufons. Die Intropolen werden im Volksmund auch als Neubabylonische Enklaven bezeichnet. (Das Rote Imperium 1)

Die Intropolen sind eigens für sie eingerichtete Ghettos, die sie nicht verlassen dürfen. Die Intropolen werden von riesigen Robotern, mindestens 15 Meter hoch und lang, bewacht. Diese Maschinen sind mit künstlichen Federflügeln ausgestattet, die jenen der Flugwerke ähneln. Damit erzeugen sie ein seltsames und mitunter nervtötendes lautes Sirren. (Das Rote Imperium 1) Weiters werden die Intropolen durch Energieschirme abgeriegelt, so dass die Druuf praktisch Gefangene sind. Sie haben sich allerdings mit dieser Existenz abgefunden und haben nichts gegen ihre Abgrenzung von der restlichen Stadt einzuwenden. Sie leben in den Intropolen jedoch nicht autark, sondern werden von außen mit Bedarfsgütern versorgt.

Das jeweilige Oberhaupt der Druuf-Population einer Intropole trägt den Titel Habitatmeister.

Gravitationsoasen

Die filigranen, zerbrechlich wirkenden Türme sind den Menschen des Roten Imperiums vorbehalten. Die Bauten schließen sich an ihren Spitzen zu bogenförmigen Strukturen, Ringen und Ovalen zusammen. Diese sind in langen, geschwungenen Achsen angeordnet und bilden somit Flugschneisen für die Flugwerke. Die Ringe sammeln Sonnenlicht und akkumulieren auch Energie, die aus der Erdwärme im Unterbau des Gebäudes gewonnen wurde. Die gespeicherte Energie wird beim Durchflug der Flugwerke an diese abgegeben. Durchhängende seilartige Gebilde verbinden die Türme miteinander. (Das Rote Imperium 1)

In diesen Stadtteilen wird die Schwerkraft künstlich auf 1,03 g reduziert. Man bezeichnet diese Bereiche als Gravitationsoasen oder Leichtwerder. (Das Rote Imperium 1)

Flugwerke

Die Flugwerke sind schwebende Wohnhäuser für jeweils mehrere hundert Städter. Ihre Außenwände sind geriffelt und mit flatternden Gebilden besetzt, die an Vogelfedern erinnern. Diese gleichen etwaige Taumelbewegungen der Flugwerke aus. Jedes Flugwerk besteht aus zehn bis zwölf dislozierbaren und frei umgruppierbaren Bereichen. Manche Flugwerke sind auch spezialisiert und bieten Einrichtungen für Kunst, Sport und dergleichen. Gesteuert werden die Flugwerke über ein Schaltwerk. Dabei handelt es sich um altertümlich aussehende Griffe und Schubregler aus Messing. Diese Schaltwerke sind nicht ortsgebunden, sondern können mit dem Zentralregler einfach aus der Wand genommen und an anderer Stelle wieder befestigt werden, dort wo man ihn haben will. (Das Rote Imperium 1)

Die Flugwerke schweben durch die von den Türmen gebildeten Ringstrecken hindurch und werden über diese mit Energie versorgt. Landeflächen für Gleiter sind vorhanden.

Die Flugwerke haben jeweils eigene Namen. Im Flugwerk SAMT-ACHT befindet sich die Mietunterkunft, die Perry Rhodan und Wiesel nach deren Ankunft auf Druufon zur Verfügung gestellt wurde. (Das Rote Imperium 1)

Ovularien

Die Ovularien sind circa 100 Meter hohe eiförmige Schwebekörper, die von breiten kreisförmigen oder ovalen Plattformen für Gleiter durchschnitten sind. Ovularien sind Verwaltungs- und Überwachungsgebäude für die Intropolen und fliegen permanent deren Grenzen ab. In den Ovularien sind Polizeikräfte und Soldaten kaserniert. (Das Rote Imperium 1)

Bekannte Orte und Gebäude

Quaritas

Der Quaritas ist der Zentralplatz von Leyden City mit vier Weiße Zitadellen an den Eckpunkten. Hier befinden sich neben dem Regierungssitz und vier Intropolen auch Kioske und ein Vergnügungspark mit verschiedenen Attraktionen, Theater und Sportstätten. Ein mobiler Zwiebelturm, der seine Energie aus siliziumhaltigem Material, das er aus dem Boden gewinnt und umwandelt, gewinnt, bewegt sich über den Platz, dessen Boden mit Ulym-Flechten bedeckt ist. Die Pflanzen können gezielt in bestimmte Formen gebracht werden und stellen dann Grußbotschaften dar, die auch aus großer Höhe zu erkennen sind. (Das Rote Imperium 1)

Gewundene Lichtbrücken schwingen sich kühn in die Luft. Neben Wasserspielen gibt es auch Schmelzskulpturen, die sich immer wieder aufs Neue bilden und vieles mehr. (Das Rote Imperium 1)

Im Zentrum des Quaritas erhebt sich Ovum Alpha. (Das Rote Imperium 1)

Da am Quaritas noch Reste uralter Gebäude aus der Zeit der Erstbesiedlung Druufons durch die Kopernikaner stehen, kann davon ausgegangen werden, dass die Stadt hier gegründet wurde. (Das Rote Imperium 1)

Ovum Alpha

Ovum Alpha ist der Regierungssitz des Roten Imperiums. Es wird auch als Lichter Turm bezeichnet. Der Generalgouverneur hat hier seine Amtsräume, allerdings befinden diese sich nur scheinbar in Ovum Alpha; tatsächlich durchschreitet man beim Betreten des Büros nicht nur eine simple Tür, sondern einen Transmitter. (Das Rote Imperium 1) Durch diesen wird man in die Jötunheim-Bunkeranlage auf Utgard versetzt, wo das Büro untergebracht ist. Diese Tatsache ist vermutlich nur Bavo Velines bekannt.

Der zentrale Besprechungsraum wird als Habituar-Raum bezeichnet und besteht aus einer weitläufigen Halle, an deren Wänden Holografiebilder mit abstrakten Mustern angebracht sind. In der Mitte befindet sich ein großer, gläserner Tisch. (Das Rote Imperium 1)

Das Gebäude hat die Form eines 220 Meter hohen und maximal 75 Meter durchmessenden Eis. Es schwebt in circa 1300 Metern Höhe auf einer Lichtbeuge. Die Anlage wird innen und außen von zahlreichen Soldaten bewacht. (Das Rote Imperium 1)

Weiße Zitadellen

An den vier Eckpunkten des Quaritas erheben sich vier gekrümmte Intropolen, die als Weiße Zitadellen bezeichnet werden. Sie bestehen aus aufeinandergepfropften, ineinander verwundenen Röhrenschnittteilen, deren Durchmesser sich mit zunehmender Höhe verringert. Jeweils sechs Stück dieser Röhren sind hintereinander positioniert. Sie erinnern damit an die Quetschteile einer Ziehharmonika. Die Weißen Zitadellen werden streng bewacht (unter anderem von patrouillierenden Wachrobotern mit bis zu 15 Metern Größe) und sind für niemanden zugänglich. (Das Rote Imperium 1)

Kathedrale

Am Quaritas steht mindestens eine riesige Kathedrale, ein Gebäude mit zwei barocken Türmen. Hier wird der Gott Pum verehrt. Die von Erzbischöfin Suleima Laurentia III. betreute Gemeinde ist allerdings sehr klein, da der Glaube an Pum im Roten Imperium unterdrückt wird. Die Kathedrale steht deshalb meist leer, ist aber frei zugänglich. In der Kathedrale werden einige vermoderte Knochen als Reliquien aufbewahrt. Von wem diese Knochen stammen, ist nicht bekannt. (Das Rote Imperium 1)

Freudenpark

Im Freudenpark können sich sowohl Kleinkinder als auch Erwachsene vergnügen. Für die Kinder findet eine Art Kasperletheater statt. Es gibt unter anderem Fahrgelegenheiten durch einen Null-Gravo-Tunnel und Kämpfe mit übergroßen Boxhandschuhen in Schwerelosigkeit. (Das Rote Imperium 1)

Geschichte

Leyden City wurde kurz nach der Kapitulation der Druuf im Jahr 949 Innenzeit gegründet.

Am Tag nach Perry Rhodans Ankunft im Roten Universum wurde er vom Fluidom ENGEL DER EINTRACHT nach Druufon gebracht. Dort wurde ihm ein triumphaler Empfang bereitet, und er gab eine erste Pressekonferenz. Der Jubel wirkte jedoch kalt und einstudiert, die Menschen verhielten sich allzu diszipliniert, und nirgendwo waren Druuf zu sehen. Rhodan und Wiesel wurden von Farashuu Perkunos durch die Stadt geführt. Die beiden Terraner blieben wachsam, weil im Roten Imperium nicht alles so perfekt war, wie es ihnen präsentiert werden sollte.

Rhodan wurde von Bavo Velines in Ovum Alpha empfangen und erfuhr die Geschichte des Roten Imperiums. Nach der Audienz wurde Rhodan von Farashuu zu einem Kiosk geführt. Wiesel deckte sich derweil auf Farashuus Kosten mit neuer High-Tech-Ausrüstung ein und beobachtete die Menschen. Er glaubte zu erkennen, dass das Volk manipuliert wurde und keineswegs so begeistert war, wie es Rhodans Empfang vermuten lassen konnte. Er besuchte die Kathedrale des Gottes Pum. Im Gespräch mit der Erzbischöfin erhielt er ein etwas anderes Bild von den Verhältnissen im Roten Imperium, als Bavo Velines es vermitteln mochte. Von ihr erfuhr er auch, wo die Knochenstadt zu finden war.

Als Wiesel und Rhodan später in der gemeinsamen Unterkunft ihre Erfahrungen austauschten, beschlossen sie, sich die Knochenstadt anzusehen. Wiesel hatte bereits einen nicht registrierten Gleiter besorgt, mit dem die beiden losflogen. Ihr Alleingang blieb nicht unbeobachtet: Farashuu folgte ihnen und meldete Velines den Vorfall. Dieser setzte sogar die Flotte in Marsch, um Rhodan festzusetzen. Sie erreichten die Knochenstadt jedoch ungehindert und wurden dort von den Anjumisten mit einem Beiboot der PAUKE ZUR MITTERNACHT evakuiert.

Während der Entscheidungsschlacht zwischen den Anjumisten und dem Roten Imperium drohten Raumschiffstrümmer auf die Stadt zu stürzen. Druuf-Raumer verhinderten eine Katastrophe, indem sie die Trümmer abfingen. Dies wurde von den Bewohnern der Stadt beobachtet, wodurch Zweifel an der Druuf-feindlichen Propaganda des Imperiums erwachten. Während der Kämpfe kamen die Druuf aus den Intropolen frei. Über Kampfhandlungen auf der Planetenoberfläche ist aber nichts bekannt.

Quellen

Das Rote Imperium 1, Das Rote Imperium 2, Das Rote Imperium 3