Der Eremit von Satrang

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Kurzzusammenfassung

Der Tarkan-Verband erreicht Satrang. Sie waren dem Aufruf des Eremiten von Satrang hierher gefolgt. Als die Schiffe in das System einfliegen empfangen die Galaktiker einen Hilferuf des Unbekannten, er habe nur noch wenige Stunden zu leben. Gleichzeitig verlässt ein schemenhaftes Geisterschiff das System. Gucky teleportiert sofort auf die Oberfläche des Planeten und macht sich auf die Suche. Er landet in einem riesigen Sanatoriumskomplex, in dem durch die Milchstraßenbarriere geschädigte Raumfahrer behandelt werden. Mit Hilfe eines dort arbeitenden Gurrads gelingt es Gucky mit dem Eremiten über eine Bildverbindung in Kontakt zu treten. Im Kampf gegen die Uhr, der Eremit hat die Selbstzerstörungsanlage seiner Laboratorien aktiviert, findet Gucky den sterbenden Geoffry Abel Waringer. Dem die letzten Jahrhunderte als Eremit von Satrang im verborgenen lebenden Waringer hatten Unbekannte den Zellaktivator gestohlen, was sein Leben beendet. Die Galaktiker setzen Waringer im Weltraum bei.


Handlung

Gucky reagierte sofort und eigenmächtig. Sobald die CIMARRON die Umlaufbahn um Satrang erreichte, teleportierte er auf die Oberfläche. Als die Tarkan-Flotte in das System der Sonne Helos einfliegt, unterbricht plötzlich ein Hilferuf die Bordroutine. Nicht der automatische, sich seit Stunden ständig in allen verbreiteten Sprachen der Lokalen Gruppe wiederholende, Aufruf des Eremiten von Satrang, der sie hierher geführt hatte.

Dies hier war keine Aufzeichnung: »Sie haben mich beraubt, ich habe nur noch wenige Stunden zu leben. Was soll nun werden?« Obwohl Perry Rhodan sofort Befehl an die Flotte gibt, das Helos-System abzuriegeln, kann ein nur schemenhaft erkennbares Geisterschiff das System mit hoher Geschwindigkeit verlassen.

Der Mausbiber ist auf dem Südkontinent rematerialisiert. Sein vorläufiges Ziel ist ein weitläufiges Siedlungsgebiet. Gucky teleportiert in kurzen Sprüngen durch das parkähnliche Areal , das ihn irgendwie an ein Sanatorium erinnert. Ihm bietet sich ein Bild des Friedens. Gurrads, Hauris und Kartanin sitzen beieinander und unterhalten sich freundlich. Stammbewohner der Milchstraße sieht er allerdings nicht. Als er die Gedanken der Fremden telepathisch belauscht, hat er den Eindruck, dass die Wesen alle geistig nicht ganz auf der Höhe sind.

Perry Rhodan und Ras Tschubai, die dem Ilt gefolgt sind, geraten in eine Anmeldehalle für neu eingetroffene Patienten. Dort werden sie von einer relativ normal wirkenden Kartanin erfasst und bekommen ein Zimmer zugewiesen. Von einem Eremiten wusste sie allerdings nichts. Dafür das der ganze Hospitalkomplex von einem halb irren Völkergemisch betrieben wurde, war der Wahnsinn sehr gut organisiert.

Gucky hat die Nacht auf dem Planeten verbracht. Er konnte mit vielen verschiedenen Wesen sprechen, die hier zur Behandlung waren, aber keines schien den Eremiten persönlich zu kennen, beziehungsweise zu wissen wo er zu finden war. Durch pures Glück gerät er in ein Rechenzentrum. Als er beginnt die Daten zu sichten, erkennt Gucky ein Abbild der Milchstraße, über der als transparente Kugelschale die Wahnsinnsbarriere markiert war, die die gesamte Galaxie einhüllte. Er findet Grundrisse der Sanatoriumsanlage, erkennt Bodenverteidigungsforts, eine Hyperfunkstation und daneben die Energieerzeugungsanlage für den gesamten Komplex. Er beschließt seine Suche bei der Sendeanlage fortzusetzen.

Auf dem Weg zur Funkzentrale, trifft Gucky auf einen halbwegs genesenen Gurrad, den ein verrückter Terraner auf den Namen Schorsch getauft hatte. Der Ilt kann Schorsch überzeugen, dass der Eremit sich höchster Gefahr befand und dringend Hilfe braucht. Zusammen mit dem Gurrad dringt Gucky in die Funkzentrale ein. Diese war, vom Angriff des Geisterschiffs, im inneren schwer beschädigt, insbesonders der Hyperfunk war außer Funktion.

Der gute Schorsch kennt das Terminal, von welchem aus, man mit dem Eremiten Kontakt aufnehmen konnte. Schorsch gibt seinen Zugangskode ein, und der Bildschirm erwacht zum Leben. Auf dem Schirm erscheint das Bild eines uralten mumienhaften Gesichts. Zweifellos ein Terraner. Seine Lippen öffnen sich zu einem Krächzen: »Du Gucky .. ?«

Die Erkenntnis triff den Mausbiber wie ein Keulenschlag. Der Eremit ist ein Terraner und Zellaktivatorträger, und man hat ihm den Aktivator geraubt. Auf die Frage des Ilts, wer er sei, ging der alte Terraner nicht ein, sondern berichtet, dass er getrieben von der Angst, seine technischen Errungenschaften und Kenntnisse über die Natur der Milchstraßenbarriere gerieten in falsche Hände, die Selbstzerstörungsanlage für die technischen Einrichtungen und Labors aktiviert habe. Die Galaktiker sollen Roi und Tek suchen.

Als Ras Tschubai und Perry Rhodan in der Funkstation auftauchen, übergibt ihnen Gucky Schorsch und macht sich auf die Suche nach dem Versteck des Eremiten. Mit Schorschs Hilfe sichten die beiden Terraner die Datenspeicher, und erfahren von der Operation Noah, mittels derer etwa hundert Galaktiker aus der immer stärker abgeriegelten Milchstraße fliehen konnten. Auf Satrang richteten sie einen Stützpunkt für den Befreiungskampf ein und begannen später, die vielen Opfer unter den Raumfahrern, die mit der Barriere in Berührung kamen, zu behandeln. Aus vielen der geheilten Raumfahrern werden danach Kämpfer, die auf einem anderen Kontinent des Planeten ausgebildet werden.

Gucky folgt den immer schwächer werdenden undeutlichen Gedankenimpulsen des Sterbenden nach Südosten ins Gebirge. Er dringt in die unterirdische Bunkeranlage ein, die Spuren eines kürzlich erfolgten Angriffs aufwies, immer tiefer durch Maschinenhallen und Laboratorien, spürte er den immer kraftloser werdenden Lebenszeichen nach. Zielstrebig betritt Gucky einen Wohnraum. Auf dem Bett liegt der Sterbende. Gucky nimmt seinen Zellaktivator ab, und legte ihn dem Greis auf die Brust. Aber es ist zu spät, Geoffry Abel Waringer war tot.

Die drei von der CIMARRON haben nur drei Stunden Zeit, bis die Anlage sich selbst zerstören würde, wie aus Waringers letzter Aufzeichnung hervorging. Die neuen Herren der Milchstraße hatten ihn überfallen und seinen Zellaktivator geraubt. Waringer hatte an einem Gerät gearbeitet, mit dem der von ihm so genannte Chronopuls-Wall gefahrlos durchdrungen werden könnte. Das alles war jetzt verloren.

Gucky erklärt sich bereit, die sterblichen Überreste Waringers zu bergen. Man übergibt die Leitung des Sanatoriums an die weitgehend gesundeten Patienten. Um das Ausbildungslager der Widerstandskämpfer, das sich irgendwo auf dem Planeten befinden musste, wollte man sich später kümmern.

*

Geoffry Abel Waringer wird in einer ergreifenden Zeremonie im Weltraum beigesetzt. Die Urne mit seiner Asche wird bis in alle Zeit die Sonne Helos umkreisen.