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Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem Kontinent Vemed. Für weitere Bedeutungen, siehe: Vemed (Begriffsklärung). |
Der Planet Cagendar ist die Hauptwelt des Rghul-Reviers der Schwarzen Galaxis. Hier hat der Neffe Duuhl Larx seinen Palast errichtet. Er ist die Heimat der Trugen. (Atlan 419)
Übersicht
Der erdähnliche Planet besteht aus fünf Kontinenten und mehreren Ozeanen. (Atlan 430)
Cagendar umkreist eine rötliche Sonne. Im Jahr 2650 befanden sich zumindest vier Raumstationen im Orbit. (Atlan 420)
Vemed
Vemed ist der Name des flächenmäßig größten Kontinents, der sich auf der Nordhalbkugel bis über den Äquator erstreckt. Er hat die grobe Form einer Niere, die an der Südküste eine gigantische Bucht bildet. Einst gab es zahlreiche Städte hier, aber Duuhl Larx ließ sie räumen und einebnen, um die Landmasse mit einem Panzer aus Kunstwerken und Edelsteinen, eingegossen in einer durchsichtigen Versiegelungsmasse, zu bedecken. (Atlan 420)
Im Jahr 2650 war bereits der Großteil Vemeds damit bedeckt. Die einzige verbliebene Stadt war die etwa 800 km von der Küste entfernte gleichnamige Stadt Vemed, die gewaltige Ausdehnung hatte, und von Dutzenden Fabriken umgeben war, welche die Versiegelungsmasse herstellte. Am Stadtrand befand sich ein riesiger Raumhafen, auf dem mehrere Tausend Raumschiffe gleichzeitig landen konnten. (Atlan 420)
An der Südküste mündet der Thagon in das Laue Meer. (Atlan 420, S. 26)
Eine wichtige Station ist das Gewölbe des Rates, eine Art Verhörzentrum. (Atlan 419)
- Anmerkung: An einigen Stellen wird Vemed irrtümlich als »Vedem« bezeichnet.
Harrytho
Der wesentlich kleinere Kontinent auf der Südhalbkugel des Planeten wird vollständig von der Schatzkruste bedeckt; sie erstreckt sich sogar einige hundert Meter unterhalb der Flutlinie fort. Selbst die Paläste (und allen voran der Palast des Neffen) sind aus Kunstwerken aller Art hergestellt worden. Ganze Parkanlagen mit Brücken und Bächen aus kleinsten Juwelen sind entstanden. Große Statuen wurden in kleinen Ansammlungen gruppiert. Auf Harrytho gibt es kein Fleckchen Natur mehr, keine noch so winzige Pflanze, geschweige denn Tiere. (Atlan 420)
Der Palast des Neffen wird von einem sechsfach gestaffelten Schutzschirm umgeben. Zusätzlichen Schutz verleihen zahlreiche schwere Geschütztürme, die von Robotern kontrolliert werden. (Atlan 420)
Laues Meer
Das Laue Meer ist der große Ozean, der sich südlich von Vemed befindet. Er schließt Harrytho ein, und besteht aus schmutzigen braunen Wassermassen. Durch die Großteils versiegelten Landmassen gibt es große Temperaturgegensätze zwischen Wasser uns Land, was ab der Mittagszeit zu heftigen Stürmen und Gewittern in der Äquatorgegend führt (dort wo das Laue Meer an Vemed grenzt), die die Wassermassen aufpeitschen und als wild bewegtes, schaumgekröntes Meer zurücklässt.
Geschichte
Der Neffe Duuhl Larx wollte Cagendar in den prächtigsten Planeten verwandeln, den es jemals gab. Um dieses Ziel zu erreichen, ließ er diese Welt mit einem Panzer aus Kunstwerken und Edelsteinen überziehen. Diese Kostbarkeiten wurden in eine durchsichtige Masse eingegossen, so dass die einzelnen Stücke gut erkennbar waren. Die Oberfläche war spiegelglatt und reflektierte das Sonnenlicht grell wider. (Atlan 419)
Im Jahr 2650 war der gesamte Kontinent Harrytho, der Großteil von Vemed sowie Teile der vier andern Kontinente bereits mit dieser in Bindemasse eingeschlossenen Kunstwerke und Juwelen bedeckt. Dadurch war die unwiderrufliche Verwandlung in eine sterbende Welt eingeleitet worden. Die Versiegelung führte zu starken Klimaänderungen; vor den Küsten tobte oft schon um die Mittagszeit eine großräumige Schlechtwetterfront mit heftigen Stürmen und mächtigen Energieentladungen. Von den Fabriken, die die Versiegelungsmasse erzeugten, wurden grünlich-braune Giftschwaden in die Atmosphäre getrieben, die an manchen Stellen in Staubform wieder herunter fielen und dabei durch Windverwehungen bis zu mehrere Meter hohe Wechten bildeten. (Atlan 420)