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Dieser Artikel befasst sich mit dem Raumschiff. Für das Sonnensystem, siehe: Sodom (Sonne). |
Die SODOM war ein Schneller Schlachtkreuzer – auch Offensivschlachtkreuzer – der nach ihr benannten SODOM-Klasse der Solaren Flotte und diente 3-Sterne-Admiral Clifton Callamon als Flaggschiff eines 32 Schlachtkreuzer starken Geschwaders.
Bekannte Besatzungsmitglieder
Das Schiff hatte eine Besatzung von 800 Personen.
Besatzung um 2401
- Clifton Callamon – 3-Sterne-Admiral III. VG, Flottenkommandant (PR 1074)
- Baeldar Hartingsson – Oberst, Kommandant (PR 1074)
- Moro Tantu – 1. Offizier
- Haff – Sonderoffizier (in Wirklichkeit ein Spezialroboter) (PR 1083)
- Lockroth – Captain, Chef der 2. Raumjägerstaffel
- Pipper Raizfoll – Leutnant (Jubiläumsband 3 Story 8)
Besatzung ab 425 NGZ
- Clifton Callamon – Kommandant (PR 1083)
- Passal, Tyner – stellvertretender Kommandant und Technokosmonaut (PR 1083)
- Haltunen, Mynz – Zweiter Kosmonautischer Offizier, verantwortlich für die Überwachung der Wiedereintauchkontrollen (PR 1083)
- Fartelty – Bio-Chirurg (PR 1083)
- Genartson, Ipsborn – Leitender Ingenieur und Sextadimphysiker (PR 1083)
- Haff (PR 1083)
- Koronicz, Venzin – Chef der 60-m-Kaulquappen (PR 1083)
- Leyto, Maffer – Feuerleitzentrale (PR 1101)
- Misgunta – Leitender Ingenieur (PR 1083)
- Pinelli, Agusto – Chef des Landungskommandos
- Ridley, Hefton – Erster Wachoffizier (PR 1083)
- Tadatoshi, Iguchi – Chef der schnellen Ein-Mann-Jäger und Space-Jets (PR 1083)
- Tattong, Clek – Biopositroniker
- Tuysena, Garto – Chef der Ortung und Externkommunikation (PR 1083)
- Veele, Hoik – Leitender Ingenieur, verantwortlich für Triebwerke und Kraftwerkseinheiten
Darstellung
Leserrisszeichnungen sind nicht kanonisch.Leserrisszeichnung: »Offensiv-Schlachtkreuzer SODOM-NGZ« (PR 63 V – LKS) von Jürgen Friedmann
Geschichte
Das Raumschiff wurde um 2400 gebaut und Ende Januar 2401 in Dienst gestellt.
Am 12. Februar 2401 ging auf dem USO-Stützpunkt auf dem Planeten Zeklas Leutnant Pipper Raizfoll an Bord der SODOM. (Jubiläumsband 3 Story 8)
Am 10. September 2401 verschwand die SODOM spurlos. Die am Sonnenleuchtfeuer TRIMMPFAD an der Leerraumgrenze des Halo-Sektors M 13-Nord wartende Flotte ortete das Schiff nur kurz, als es einem vermeintlichen Akonenraumer folgte.
Das Schiff wurde allerdings von Porleytern nach M 3 zur Fünf-Planeten-Anlage gelockt und auf Yurgill festgesetzt. Am 4. Juli 2505 schrieb der Kommandant des Schiffes, Baeldar Hartingsson, die Geschichte der Besatzung handschriftlich auf. (PR 1074) Der Text begann mit:
- Zitat: »[...] Oberst Baeldar Hartingsson, Kommandant der SODOM, an seinen verehrten Freund, Admiral Clifton Callamon, am 4. Juli 2505 n. Chr. Gott möge Sie beschützen. Ich habe Sie in der Gruft gesehen und erkannt, daß man Sie in einen energetischen oder biologisch bedingten Tiefschlaf versetzte. Außer mir leben nur noch zweiundsechzig Männer der SODOM-Besatzung. Viele starben auf natürliche Weise, andere wurden bei der Jagd getötet. Ich bin jetzt zweihunderteinunddreißig Jahre alt, aber noch immer kam niemand, um Sie und uns aus der verzweifelten Lage zu erlösen. [...]« (PR 1074)
Erst 425 NGZ wurde Callamon entdeckt und mit ihm die SODOM. (PR 1074, PR 1083) Gemeinsam mit Haff machte Callamon die SODOM am 10. Oktober 425 NGZ startklar und verließ die Fünf-Planeten-Anlage. Auf dem LFT-Tender VALLANKO wurde bereits eine neue Besatzung für das Schiff ausgebildet. Es handelte sich um 800 Personen aus dem Widerstand gegen die Porleyter, welche inzwischen die Kontrolle über die LFT und die Kosmische Hanse an sich gerissen hatten. Die SODOM sowie zwei ihrer Space-Jets wurden so modifiziert, dass sie für ein Täuschungsmanöver eingesetzt werden konnten. Man gaukelte den Porleytern vor, es handele sich um Schiffe der UFOnauten, die im Auftrag der Kosmokraten unterwegs seien. Im Verlauf dieser Aktion gelang es Callamon, auf Aralon einen Kardec-Schild zu erbeuten, den er Perry Rhodan übergab. Die SODOM wurde anschließend auf dem Tender VALLANKO geparkt. (PR 1083)
Das Schiff nahm als Teil der Galaktischen Flotte an der Expedition zum Frostrubin teil. In M 82 und den Wirren, die durch die Endlose Armada entstanden, ging die SODOM auf verschiedene Kommandoeinsätze, auch um nicht zu viele technische Details über die Galaktische Flotte an die Armadisten zu verraten.
Am 3. August 426 NGZ endete die Geschichte der wrackgeschossenen SODOM. Die Besatzung war auf die BASIS evakuiert, die Depots leergeräumt. Es war Callamon selbst, der die Selbstzerstörung mit dem Kodewort »Kokokock« per Hyperfunk einleitete. Die SODOM verging in der gigantischen Sprengkraft ihrer letzten zweiundachtzig Transformbomben mit einer jeweiligen Energieentwicklung von zweitausend Gigatonnen TNT. (PR 1118)
Quellen