Sankaner

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Die Sankaner sind die intelligenten Bewohner des Planeten Sanka im System der Sonne Sala-Sanka in der Milchstraße.

Erscheinungsbild

Die Humanoiden erreichen eine Körpergröße wie Terraner. Die Köpfe sind vollständig von bunten Federn bedeckt. Unter den Federn befinden sich sieben Augen, die allerdings nicht sichtbar sind, da sie von Federn verhüllt werden. Weibliche Sankaner sind an den violetten Federbüschen zu erkennen, die ihre Augen verdecken. (PR-TB 178)

Charakterisierung

Die Sankaner gelten als hilfsbereit und friedlich. Seit Jahrhunderten gibt es keine gewalttätigen Auseinandersetzungen, abgesehen von einigen unbedeutenden Streitereien. (PR-TB 178)

Ständig strecken die Sankaner ihren Kopf ein bisschen nach vorn und lassen dabei auch die Schultern nach vorn hängen. Ihre Handflächen drehen sie prinzipiell nach hinten und krümmen ein wenig die Finger. (PR-TB 178)

Bei den Sankanern gilt es als unhöflich, einem Gegenüber die ausgestreckten Finger zu zeigen. (PR-TB 178)

Beim Gehen heben sie ihre Füße nicht an, sondern schieben sie über den Boden, ohne sie schleifen zu lassen. (PR-TB 178)

Die Sankaner haben eine Vorliebe für Waffen. Sie liefern sich Scheingefechte und führen Manöver durch, um zu zeigen, wie stark sie sind. Dieses Verhalten dient dazu, um den Gegner nervös zu machen und zu verängstigen. (PR-TB 178)

Gesellschaft

Die Zivilisation der Sankaner entspricht technisch etwa dem terranischen 20. Jahrhundert. Wegen auf Sanka vorkommenden Singmann-Quarzen hat der Planet für das Solare Imperium eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Als Gegenleistung für diese Schwingquarze erhalten die Sankaner technische Güter, wobei sie sich besonders für Waffen interessieren. (PR-TB 178)

Auf Sanka gibt es keine Flugzeuge, da es ihnen religiöse Vorschriften verbieten, sich vom Erdboden zu lösen und in das Reich der schwerelosen Dämonen vorzustoßen. (PR-TB 178)

Auf dem Südkontinent sind die Velo-Sankaner beheimatet. (PR-TB 178)

Lagoden

Als Lagoden werden Sankaner bezeichnet, die reich und einflussreich sind. Es handelt sich also um Personen, die nicht Eigentum eines anderen Sankaners sind. (PR-TB 178)

Schadane

Die Schadane sind eine Volksgruppe der Sankaner. Sie sind besonders groß und verfügen über angeblich magische Kräfte. Der Schadan wird von den Sankanern als Wesen gesehen, das irgendwann seinen Körper aufgibt und in das Reich der Dämonen wechselt. Sie können sich unsichtbar machen, können an zwei Orten gleichzeitig sein, können Kranke heilen. Dort, wo sich ein Schadan aufhält, herrscht Friede. (PR-TB 178)

Ein Schadan lebt ausschließlich allein in der Einsamkeit, aber immer in der Nähe der Städte. Nur selten kommen sie in die Dörfer und Städte. Dort nehmen sie an religiösen Festen teil oder stellen ihre Macht zur Schau. (PR-TB 178)

Wird ein Schadan beleidigt und dadurch aus dem Dorf oder der Stadt vertrieben, fällt Unglück über die Ansiedlung herein. Die Bewohner beginnen zu streiten, verhalten sich ehrlos, töten und sündigen. Sie werden krank und der Tod ereilt sie früher als normal. Die Frauen gebären keine Kinder mehr. Eine Stadt ohne einen Grauen in der Nähe, ist eine verfluchte Stadt. (PR-TB 178)

Bekannte Sankaner

Geschichte

Um das Jahr 3420 kam es auf Sanka zu eigenartigen Vorfällen. Viele Sankaner wurden auffallend aggressiv. Es kam so weit, dass sie ein Attentat auf die terranische Handelsniederlassung verübten. Der Sonnentöter MAGA fasste den Plan, den auf Sanka erwarteten Perry Rhodan zu töten, um seine angekratzte Ehre wieder herzustellen. (PR-TB 178)

Rhodan landete mit der FREEDOM in Begleitung von Ronald Tekener. Er war besorgt, als er von den seltsamen Vorfällen erfuhr, aber niemand konnte sich diese erklären. Inzwischen kam es zu regelrechten Kriegshandlungen, bei denen die eigentlich friedlichen Sankaner ihre Städte bombardierten. (PR-TB 178)

Bei einem Essen mit Arta-Ota wurden Rhodan und Hernan Aaron Zeuge, wie dieser wegen einer Nichtigkeit einen Diener niederschlug. Bei der folgenden Jagd auf Pitriks wurde Rhodan schwer verletzt. Arta-Ota erzwang eine Behandlung durch sankanische Ärzte, denn andernfalls würde der Handelsvertrag gekündigt. Rhodan gab nach. Ein terranisches Ärzteteam durfte aber bei der Operation dabei sein. Während der Operation griffen Bomber die Stadt an. In der Verwirrung, als die Terraner mit Paralysatoren zum Schutz der Bevölkerung eingriffen, wurde Rhodan von Unbekannten entführt. Wenig später bemerkte Tekener, dass sein Zellaktivator irregulär arbeitete. Daher waren alle besorgt um Rhodans Leben. Eine Individualortung war wegen der Singmann-Quarz-Vorkommen unmöglich. (PR-TB 178)

Überall brachen Kampfhandlungen zwischen den Sankanern aus, und man machte die Terraner verantwortlich. Sie sollten Sanka sofort verlassen. Arta-Ota drohte sogar mit der Ermordung Rhodans. (PR-TB 178)

Tekener versuchte, Rhodan zu finden. Arta-Ota wurde ermordet aufgefunden. Alle Verhöre von gefangenen Sankanern aus der Oberschicht, selbst mit Wahrheitsdrogen, blieben ergebnislos. Es wurden Sankaner gefunden, die anscheinend wegen hoher Stressbelastung zusammengebrochen und gestorben waren. Schließlich ergab sich, dass Rhodan von Angehörigen der Unterschicht, die sich als unterdrückt empfand, entführt worden war. Es gelang, ihn zu befreien und auf die FREEDOM zu bringen. Rhodan befahl den Rückzug von Sanka. Auch sein Zellaktivator arbeitete irregulär. (PR-TB 178)

Die Wissenschaftler stellten die These auf, dass der Quarzabbau negative Folgen für die Sankaner haben musste. Bei Sopal wurde festgestellt, dass er nicht die extremen Stresswerte wie alle anderen Sankaner aufwies. Sein Attentatsversuch an Rhodan misslang. Sopal berichtete den Terranern, er hätte kurz vorher einen Trenk erlegt und gegessen. Tekener brach auf, um Jagd auf einen Trenk zu machen, und hatte Erfolg. Die Analyse des Fleisches ergab, dass es ein Hormon enthielt, das für die Sankaner zur Stressbewältigung lebenswichtig war. Wegen des Quarzabbaus schienen die Trenken, die offenbar auf die Schwingungen des Singmann-Quarzes angewiesen waren, fast ausgestorben zu sein. Aus dem gleichen Grund hatten die Grauen ihre Kräfte verloren. (PR-TB 178)

Die Terraner halfen den Sankanern mit Hilfe von synthetisierten Hormonen. Außerdem sollten Schwingungsgeneratoren installiert werden, um neue Trenkenbestände heranwachsen zu lassen. (PR-TB 178)

Quelle

PR-TB 178