Lepso

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Planeten. Für weitere Bedeutungen, siehe: Lepso (Begriffsklärung).
Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem Fluss Chylamassa. Für weitere Bedeutungen, siehe: Chylamassa (Begriffsklärung).
Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem See Ewiger See. Für den See auf dem Planeten Jesper, siehe: Ewiger See (Jesper).

Die Freihandelswelt Lepso ist der zweite von fünf Planeten der gelben Sonne Firing, 8467 Lichtjahre von Sol entfernt.

Astrophysikalische Daten: Lepso
Andere Namen: Firing II
Sonnensystem: Firing
Galaxie: Milchstraße
Entfernung zum Solsystem: 8467,1 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Entfernung nach Arkon: 27.589,9 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Entfernung nach Gatas: 62.299,8 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Rotationsdauer: 21,3 h (Spartac 2.1)
Durchmesser: 11.981 km (Spartac 2.1)
Mittlere Dichte: 5,623 g/cm3 (Spartac 2.1)
Masse: 5,063×1021 t / 0,848 Erdmassen (Spartac 2.1)
Schwerkraft: 0,96 g (Spartac 2.1)
Atmosphäre: Sauerstoff (Spartac 2.1)
Mittlere Temperatur: +25 °C (Spartac 2.1)
Bekannte Völker
Lepsonen, Gavivis, Tyarez
Hauptstadt: Orbana (Spartac 2.1)

Übersicht

Das Klima Lepsos ist subtropisch. Die Temperaturen können bereits vor Mittag über 50 °C steigen. Auch während der Nacht sinken die Temperaturen kaum unter 22 °C. (Lepso 1)

Lepso war eines der Hauptbetätigungsfelder der CONDOS VASAC. Ronald Tekener begann hier seine »Karriere« als Galaktischer Spieler.

Es gab neben kleineren Landeplätzen neun Großraumhäfen auf Lepso. Dazu zählten der größte nahe der Hauptstadt Orbana, zwei weitere nahe Tshotum und Zanithon. (PR 108)

Topografie

Abanfül

Abanfül ist der drittgrößte Kontinent Lepsos.

Diese Landmasse ist größtenteils unbesiedelt. (Lepso 1)

Etwa 300 Kilometer von der Nordküste entfernt liegt die Insel Snetcom. Das Meer um die Insel ist nur etwa 100 Meter tief. Auf diesem Eiland hat die arkonidische Familie Onur ihren Trichterbau errichtet. (Lepso 1)

Schweißöde

Die Schweißöde, ein Talkessel auf dem Kontinent Abanfül, ist ein unwirtliches Gebiet. Hier herrschen Tagestemperaturen von durchschnittlich 70 bis 80 °C, an den heißesten Tagen kann der Schmelzpunkt von Blei erreicht werden.

Inmitten der Schweißöde, die auch Hölle von Abanfül genannt wird, wurde die Ansiedlung zur Förderung des sozialverträglichen Benehmens errichtet. (Lepso 1) Es handelt sich dabei um eine riesige Strafkolonie. (PR 3033)

Ein gefürchtetes Phänomen in der Schweißöde sind die Fänge des Windes. (Lepso 2)

Ansiedlung zur Förderung des sozialverträglichen Benehmens

Dieses riesige Gefängnis liegt in der Schweißöde und beherbergt zehntausende Insassen. Gegen Entrichtung einer Gebühr werden sogar Gesetzesbrecher von anderen Welten aufgenommen.

Das Aufsichtspersonal wird von in Orbana unangenehm Aufgefallenen gestellt, die eine geringe Entlohnung erhalten. Jedoch ist höchstwahrscheinlich nicht das Gehalt ausschlaggebend, sondern die Aussicht, ihren Neigungen und Trieben unbeaufsichtigt nachgehen zu können. Die Einrichtung wird vom Robotkommandanten Irhe'vorma geleitet, der keine Gefühle kennt und daher auch nicht durch Hungerstreiks, Geiselnahmen und ähnliches erpressbar ist. Kommt es beispielsweise zu Tumulten mit Todesfolge unter den Insassen, werden die Leichen zur Energiegewinnung einem Konverter zugeführt oder bereichern den Speisezettel. (Lepso 2)

Das Gefängnis wird von einem beinahe 30 Kilometer durchmessenden und 1000 Meter hohen HÜ-Schirm gegen die Umgebung abgeschirmt. Es kommt vor, dass einer der Häftlinge sich in den Energieschirm stürzt und so den Tod findet. Die dabei entstehende Leuchterscheinung hat für den Ausspruch gesorgt: »Er hat ein wenig Licht in die Welt gebracht«.

Der HÜ-Schirm erfüllt auch den Zweck, vor den mörderischen Temperaturen des Tages (Lepso 1) als auch der Kälte der Nacht zu schützen. (Lepso 2)

Das Gefängnis besteht aus vier wichtigen Sektoren. Einer dient als Empfangsgebäude. Ein weiterer markanter Punkt ist der von einem separaten Schirm abgesicherte Eingang zu den unterirdischen Bereichen Irhe'vormas, wo sich der Kommandant üblicherweise aufhält. (Lepso 2)

Der dritte Sektor – allerdings außerhalb des Energieschirms – ist die Arena, in der Gladiatorenkämpfe abgehalten werden. Die Kampfstätte verfügt über kreisrunde Ränge mit etwa 20.000 Sitzplätzen. (Lepso 2)

Der vierte Punkt ist das Lager unter Führung des Kahlen. Der einäugige Arkonide sammelt hier Männer, Frauen und Kinder und verhilft ihnen zu einem etwas angenehmeren Leben als im übrigen Teil des Gefängnisses. Auch Kinder kommen hier zur Welt. Um das Lager wurde ein von Bauwerken freier Ring geschaffen. (Lepso 2)

Die Behausungen der Gefangenen sind einfachste Baracken, die kaum Schutz vor der Hitze und dem allgegenwärtigen Gestank bieten. Das Gefängnis bedeckt eine Fläche von mehr als 20 km2. Die Gefangenen werden mit einem protein- und vitaminreichen Brei als Nahrung versorgt. Wasser kommt von einem unterirdisch gespeisten Teich. (Lepso 2)

Mindestens einmal im Monat werden Gladiatorenkämpfe veranstaltet, die eine beliebte Touristenattraktion darstellen. Zwei zum Tode verurteilte Gefängnisinsassen treten gegeneinander an. Der Sieger darf den Energieschirm durch eine Strukturlücke passieren und ist damit so gut wie tot, da er ohne entsprechende Ausrüstung keine Chance hat, die Wüste zu durchqueren. (Lepso 2

Insassen der Ansiedlung mussten Marathonläufe abhalten, die eigentlich Todesmärsche darstellten und zur Volksbelustigung dienten. Die Teilnehmer gingen 120 Kilometer ohne Wasser durch die sengende Hitze. Wer überlebte, war frei. (Sternensplitter 3) Die Cairaner setzten diesem grausamen Schauspiel ein Ende. (PR 3033)

Cnuuzo

Cnuuzo ist der Hauptkontinent Lepsos. Hier liegt die Hauptstadt Orbana an den Ufern der Flüsse Kodbandel, Ontonto und Chylamassa, der den Kontinent durchquert und die Stadt vom Morw-Dschungel trennt. Nördlich der Mündung der Chylamassa in das Äquatorialmeer liegt die Halbinsel Lepso-Suma. Sie erstreckt sich über etwa 200 Kilometer in südwestlicher Richtung in den Ozean. (Lepso 1)

Cif-Gebirge

Das Cif-Gebirge teilt die Sukkussum-Wüste in zwei annähernd gleich große Hälften.

Im Jahre 2103 konnte die Solare Flotte nach der Flucht der Antis von Lepso die tief im Berg verborgene Liquitiv-Produktionsstätte TT-1 ausheben. TT-1 war nur über einen mehr als zehn Kilometer langen Stollen erreichbar und in einem natürlichen Höhlensystem erbaut. Statt der erhofften Hauptfabrikation von Liquitiv entpuppte sich TT-1 lediglich als Fabrik kleineren Umfangs mit Lagerkapazitäten von circa 35.000 Litern. (PR 109)

Glogu-Gebirge

Das Glogu-Gebirge grenzt im Norden an die Sukkussum-Wüste und im Süden an den Frugid-See. (PR 109)

Ewiger See

In der Nähe dieses Gewässers wurde in grauer Vorzeit die Zimbulian-Universität errichtet. Die alten Gavivis fürchteten den See und erließen die Apetlon-Doktrin, ein Verbot, die Uferregionen aufzusuchen.

Der Ewige See war die letzte Ruhestätte der dem Tode nahen Gavivis. Jonstar war der erste Angehörige seines Volkes, der beim Sturz in den See Kontakt mit einem Tyarez erhielt und von diesem Intelligenzwesen völlig eingehüllt wurde. Der Tyarez verlängerte Jonstars Leben um Jahrhunderte. Der zweite Träger eines Tyarez war Ketelle. Nach 800 Jahren kam Jonstar erneut zum Ewigen See. Der Tyarez blätterte von Jonstars Körper ab und der Alte stürzte sich zum zweiten Mal in den See. Er diente so als Stammvater für eine neue Generation Tyarez, die sein Wissen übernahmen und zu unentbehrlichen Helfern der Gavivi wurden.

Im Jahre 3102 liegt der Ewige See tief unter der planetarischen Oberfläche am Rand des unterirdischen Bereichs des Arena-Komplexes. (Lepso 3)

Sukkussum-Wüste

Die Sukkussum-Wüste oder auch Große Geröllwüste durchmisst an der breitesten Stelle circa 2000 km und von Nordosten nach Südwesten circa 600 km. Sie grenzt direkt an das Seyfour-Meer. Am Rande der Wüste liegt die Stadt Zanithon. Das Cif-Gebirge durchschneidet die Wüste, die im Süden an das Glogu-Gebirge stößt. (PR 108, PR 109) Im Nordosten geht die Wüste in den Dschungel von Morw über. (PR 110)

Im Jahre 2103 galt das Innere der Sukkussum-Wüste als unerforschtes Gebiet, lediglich ein zwanzig Kilometer breiter Streifen war bekannt. Selbst die vorgeschriebenen Gleiterrouten mieden die Wüste.

In der Abgeschiedenheit der Wüste besaß der Báalol-Kult im Jahre 2103 einen Tempel, in dem Liquitiv-Süchtige interniert waren. Gleichzeitig diente er als Koordinationszentrale für die Liquitiv-Produktion unter der Leitung von Edmond Hugher. (PR 108)

Gortarda

Im großen Ozean auf der südlichen Hemisphäre lag die Insel Gortarda. Sie erreichte eine Länge von rund 700 km und eine durchschnittliche Breite von 250 km. Das Landschaftsbild der Insel war von Geröllebenen und schroffen Bergketten geprägt.

Gortarda diente als Forschungs- und Erprobungszentrum des SWD. Die Anlagen befanden sich alle unter der Oberfläche. Im Jahre 2406 wurde in den Anlagen von Wissenschaftlern der CONDOS VASAC unter Führung von Nuus-Onat eine terranische Transformkanone nachgebaut. Die von der RE-55 organisierten und von den Terranern präparierten Zusatzgeräte (Zielmaterialisator und Zustandswandler) wurden in den Nachbau installiert. Der erste Probeschuss konnte ohne Probleme durchgeführt. Beim zweiten Abschussversuch explodierte die Transformkanone. Durch die Gewalt der Explosion wurde Gortarda vollständig vernichtet. (Atlan 2)

Moshyate-Gebirge

Das Moshyate-Gebirge zieht sich über 2500 Kilometer von Westen nach Osten bis zum Äquatorialmeer. Der Mittelpunkt des Höhenzugs ist etwa 1150 Kilometer von Orbana entfernt. Die höchsten Bergspitzen ragen etwa 3000 Meter hoch auf. Bekannte Gipfel des Moshyate-Gebirges sind der Mount Voigt mit 2500 Metern Höhe und der Mount Ares. (Atlan 13)

Auf der Südseite des Mount Voigt lag im Jahre 2407 auf einem nur aus der Luft zu erreichenden Felsplateau in 1830 Metern Höhe die Villa des damaligen Chefs der CONDOS VASAC auf Lepso, Tschen Bahark. Die Villa glich einer Burg, wie sie von Raubrittern aus dem Mittelalter Terras erbaut wurde, und konnte mit Schutzschirmen gesichert werden. Abwehrforts übernahmen den Schutz gegen etwaige Angreifer. Inmitten eines gepflegten Parks lag ein Landefeld von 2000 m Länge und 900 m Breite. (Atlan 13, Atlan 14)

Im Jahre 2046 NGZ war die Ruine der Burg ein Ausflugsziel für Touristen. (PR 3033)

Pasßal

Pasßal ist ein Kontinent im südpolaren Gebiet Lepsos. Er ist unbesiedelt und gilt als Heimat der Gavivis. (Lepso 1)

Im Jahre 2046 NGZ existierte auf Pasßal das Gavivi-Museum (PR 3033)

Sahin-Wüste

Die Sahin-Wüste ist ein Wüstengebiet, das von unterirdischen Höhlensystemen durchzogen wird. In diese Höhlen zogen sich die Gavivis vor den Arkoniden zurück, als diese Lepso in Besitz nahmen. (Lepso 3)

Sultaun-Berge

Die Sultaun-Berge sind ein Gebirgsstock, in dem sich im Jahre 2408 ein Versteck der beiden auf Lepso operierenden USO-Spezialisten Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon befand. In einem Hangar war eine Space-Jet untergebracht. (Atlan 27)

Bekannte Städte

  • Orbana – die Hauptstadt des Planeten
  • Isighat – auf dem Südkontinent (Atlan 1)
  • Tshotum – galt im Jahre 2407 mit rund zwölf Millionen Einwohnern als zweitgrößte Stadt Lepsos
  • Tu-Ki – Kleinstadt, am südlichen Ufer des langgestreckten Sees Frugid auf direkter Linie zwischen Orbana und der Sukkussum-Wüste; hatte im Jahre 2103 30.000 Einwohner (PR 109)

Zanithon

Zanithon lag am südöstlichen Rand der Sukkussum-Wüste und war neben Orbana eine der wichtigsten Handelsplätze auf Lepso. Den Mittelpunkt der Stadt bildete ein großer Platz. Im Jahre 2103 hatte die terranische Handelsmission ihren Sitz am Fünf-Meere-Boulevard im Nordviertel der Stadt. Weiter bekannt sind die 84. Straße und das Büroviertel in der 86. Straße. (PR 108)

Weitere bekannte Orte

Pynko Taebellu ist ein kleiner Raumhafen. Hier landen vor allem die Schiffe von Prospektoren. An den Raumhafen angeschlossen ist eine Börse für Schwingquarze. (Lepso 1)

Auf einem Felsplateau der Großen Ödinsel befindet sich ein aufgelassener Raumhafen der ersten Siedler. Um das Jahr 3429 als Raumschiffsfriedhof genutzt, lagen dort zu dieser Zeit ungefähr 50.000 Wracks. (Jubiläumsband 7 Story 9)

Lepso als Freihandelswelt

Lepso besaß den Status einer Freihandelswelt und war somit von keiner galaktischen Macht abhängig, sondern völlig autonom. Einreise-, Handels- und Zollkontrollen fanden nicht statt. So wurde Lepso zum Schmelztiegel für Individuen verschiedenster Völker. Im Jahre 2102 bestand die Bevölkerung je zur Hälfte aus Humanoiden und Nichthumanoiden. Die Vielzahl an unterschiedlichen Spezies und Kulturen, die Lepso besuchen, hat zu einem sehr uneinheitlichen Baustil in den Städten geführt. Lepso war darüber hinaus ein beliebter Ort für Galaktische Händler, Verbrecher und zwielichtige Gestalten. Auf Lepso fanden sowohl völlig legale Handelsgeschäfte als auch andernorts verbotene Transaktionen wie Schwarzhandel, Geldwäsche und Schiebereien statt. Dazu gehörte auch das organisierte Glücksspiel, welches Lepso den Rufe einer gigantischen Spielhölle einbrachte. Vergnügungseinrichtungen jeder denkbaren Art und für jedes noch so exotische Bedürfnis waren vorhanden. Diese Gemengelage machte Lepso zu einem Hexenkessel aus undurchsichtigen Interessensverhältnissen, brutalen Machtkämpfen und Korruption. (PR 108)

Formal herrscht auf Lepso ein Diktator, der den Titel Thakan führt. Eine Regierung im eigentlichen Sinne gibt es aber praktisch nicht, ebenso wenig Wert wird auf eine stringente Gesetzgebung gelegt. Die meisten Bürger Lepsos kennen nicht einmal den Namen des amtierenden Thakans. Tatsächlich liegt die Macht beim Staatlichen Wohlfahrtsdienst (SWD). Die Aufgaben des SWD sind einerseits das Erstellen der jährlichen Steuerschätzung für alle auf Lepso ansässigen Unternehmen und Personen, andererseits der Schutz der bestehenden Verhältnisse gegen eine Veränderung des Systems. Aufgrund des stetigen Wandels in den Machtstrukturen der kriminellen Organisationen ist das Leben auf Lepso allerdings unberechenbar.

Die Judikative Lepsos beschützt natürlich das freie Unternehmertum. So kam es dort sogar zu Verfahren, deren Ziel es war, über die Höhe der Entschädigung zu urteilen, die von einer Wahrsagerin an einen Börsenspekulanten zu entrichten war. Der Spekulant orientierte sich nämlich bei Aktienkäufen an einigen Horoskopen, was zu erheblichen monetären Verlusten führte. Das Gericht befand die Wahrsagerin für schuldig. (PR 2961, S. 19)

Bekannte Thakane

Nationalhymne

Der Text der Nationalhymne lautet (Zitat):

»Orbana, du Schöne
Hüterin verborgener Schätze
Mantel und Schild den heimlich
Liebenden, Juwel
In Lepsos Stirn.« (Lepso 1, S. 63)

Geschichte

Gavivis und Tyarez

Vor der Besiedlung durch die Arkoniden waren die mit den Tyarez in Symbiose lebenden Gavivis die vorherrschende Spezies auf Lepso. Mit Hilfe der Tyarez entwickelten die Gavivis eine besondere Technologie, die es ihnen ermöglichte, beliebig große Objekte zu erschaffen, die um eine räumliche Dimension gekürzt waren und auch als Raumschiffe genutzt werden konnten. Diese Phase dauerte mehrere Jahrtausende an. (Lepso 3)

Prä-Monos-Zeit

Lepso wurde bereits im 10. Jahrtausend v. Chr. von den Arkoniden besiedelt. Leiter des Besiedlungsprojektes war Shukkirah da Onur. Er errichtete auf dem von Dschungel bedeckten Zentralkontinent die erste Siedlung. Dort entdeckte er auch die Gavivis, die er als intelligente Wesen einordnete. Gristy da Tromin hielt die Gavivis jedoch für Tiere und forderte, ihnen nur auf dem Zentralkontinent Lebensraum zu gewähren. Hunderttausende dieser Wesen wurden von den Arkoniden regelrecht abgeschlachtet und verschwanden von den Kontinenten Lepsos. (Lepso 2)

Als nach zwölf Jahren die Besiedlung beinahe abgeschlossen war, wurde die jüngste Schwester Shukkirah da Onurs mit durchschnittener Kehle tot aufgefunden – ein später Racheakt der Familie Tromin. Die da Onur errichteten auf Lepso eine Lehnsherrschaft. Als sie den Planeten Sadik, eine Welt mit reichen Rohstoffvorkommen, entdeckten, zogen sie sich von Lepso zurück, um später, als sie durch Intrigen des Khasurn der da Tromin in Ungnade fielen, wieder zurückzukehren. (Lepso 2)

Die Arkoniden ahnten nichts von der hoch entwickelten Kultur der Gavivis. Die letzten Tyarez verließen Lepso mit der CAMOUFLAGE. (Lepso 3)

Anmerkung: Laut Lepso 1 erfolgte die Besiedlung durch Arkoniden 7600 v. Chr.

Im 21. Jahrhundert war der Planet eines der wichtigsten Handelszentren der Milchstraße. Die Terraner unterhielten auf Lepso eine offizielle Handelsmission. (PR 108)

Im März 2103 verhängte das Solare Imperium eine Blockade gegen Lepso, um den Handel mit der Droge Liquitiv zu beenden. Über Wochen hinweg besetzten terranische Truppen die wichtigsten Städte des Planeten und nahmen die Regierung in Arrest. Sämtliche Produktionsstätten und der Báalol-Tempel wurden von den Terranern erobert. Verschiedene Verbände der Springer und Überschweren versuchten auf Druck der Báalols, die Blockade zu brechen, doch gegen die massive Unterstützung durch arkonidische Robotraumer hatte man keine Chance. (PR 109, PR 110)

Während der Existenz des Solaren Imperiums existierten dort auch Geheimstützpunkte der Solaren Abwehr und der USO.

Der Onkel von Guy Nelson, Zacharias Nelson, war auf Lepso Anwalt. Als Zacharias Nelson 2400 verstarb, machte sich Guy Nelson auf den Weg nach Lepso, um dort diese Angelegenheit zu klären. In der kurzen Zeit, die Guy Nelson zum leerstehenden Anwaltsbüro auf dem Weg war, wurde er Zeuge eines Mordanschlags, er wurde mit einer Schusswaffe bedroht und schließlich mit einer Neuropeitsche überfallen. Zum Glück für Guy Nelson stand der Komplize des Räubers in der Schuld von Zacharias Nelson.

In den Jahren 2406 bis 2408 war Lepso immer wieder Brennpunkt von USO-Einsätzen gegen die Aktivitäten der CONDOS VASAC, die schließlich 2408 zur Zerstörung der geheimen Lenkzentrale der CONDOS VASAC führten. Im April und Mai 2408 musste vorübergehend eine Quarantäne über den Planeten verhängt werden, weil die Metamorphose-Seuche von Heyscal eingeschleppt worden war. Es kam zu bürgerkriegsartigen Zuständen, drei Viertel der Bewohner Lepsos verloren ihr Leben.

Möglicherweise war diese Katastrophe der Auslöser für einen allmählichen Niedergang Lepsos. In den folgenden Jahrhunderten traten andere Planeten, unter anderem Olymp, an die Stelle Lepsos als Haupthandelswelt.

Im Jahre 3102 wurde Atlan auf das Schicksal der Tyarez und Gavivis aufmerksam gemacht und erlebte einige Abenteuer auf Lepso, bevor es ihm gelang, die CAMOUFLAGE zu befreien.

Ratber Tostan gründete auf Lepso im 35. Jahrhundert die Mammon-Sekte und betrieb das (nach eigener Aussage) beste Spielkasino. (PR 1320)

Nach den Dunklen Jahrhunderten

1291 NGZ floh Shabazza, der den Körper Perry Rhodans kontrollierte, nach Lepso. Dort fand er sein Ende, als er mit seinem Bewusstsein die kollektive Intelligenz des Waldes von Lepso-Suma übernahm, der anschließend vernichtet wurde.

Im Jahr 1329 NGZ wurde die Station LE-prachtvoll im Wikipedia-logo.pngOrbit von Lepso errichtet. Sie sollte als neues Freizeitzentrum der BASIS Konkurrenz machen. Ab 1337 NGZ wurde auf der Station die Kristallbörse eingerichtet, sie wurde zum wichtigsten intergalaktischen Handelsplatz für Hyperkristalle.

Lepso gehörte zu den Welten, die im Jahre 1340 NGZ mit dem Ara-Toxin infiziert waren.

Anfang November 1344 NGZ wurde die Börse wegen der Bedrohung durch die Terminale Kolonne offiziell geschlossen und evakuiert. Einige Privatleute betrieben sie jedoch auf eigene Faust weiter. Ende November wurde die Station von Traitanks zerstört, da sie einen offenen Verstoß gegen die TRAITOR-Direktive darstellte. (PR 2306, PR 2326)

   ... todo: z.B. PR 2361, PR 2409, PR 2442, PR 2503, PR 2505, PR 2625, PR 2773, PR 2807, PR 2858 ...

Im Jahre 1499 NGZ machte sich die Prospektorin Mahé Elesa mit einem auf Lepso erworbenen Raumschiff selbständig. Die Frau griff dabei auf einen Kredit des zwielichtigen Theeno zurück. (PR-Olymp 5, S. 23)

Im Jahre 1533 NGZ blühte das zwielichtige Treiben auf Lepso ungestört weiter. Das Konsortium von Notophor und Kovron betrieb dort Menschenhandel und Erpressung. Es unterhielt Kontakte zu den Galactic Guardians und widersetzte sich erfolgreich den Infiltrationversuchen der USO. (PR 2925)

Quellen